Nachhaltige Kleidung LESSCO2

 

Montag

Die Projektwoche startet am Montag mit einer Einführung in die Projektwoche. Ihr werdet den Ablauf und die Vorgehensweise der Projektwoche sowie Eure Aufgabe kennenlernen. Zur Bearbeitung Eures Themas erhaltet Ihr Hintergrund-Informationen und eine Einführung in die Methode "Vernetztes Denken", die Ihr im Rahmen der Projektwoche intensiv durch Einsatz der Software "iMODELER" nutzen werdet. Da das generelle Ziel der Projektwoche darin besteht, die eigene Schule nachhaltiger zu gestalten, werdet Ihr Euch auch mit dem Begriff "Nachhaltigkeit" auseinandersetzen und auch direkt erleben, in welchem Dilemma die laufende Nachhaltigkeitsdiskussion derzeit steckt und wie dies überwunden werden kann. Unten findet Ihr die zu bearbeitenden Teilthemen. Durch einfachen Klick erhaltet Ihr relevante Informationen über unterschiedliche Medien (z.B. Videos) sowie Eure Aufgaben. Die Lösungen könnt Ihr direkt einsehen, nachdem Ihr die Aufgaben erfolgreich abgeschlossen und dies bestätigt habt. Die Aufgaben sollten nacheinander, in der dargestellten Reihenfolge abgearbeitet werden.

Dies sind die Lern-/Arbeitsziele für Montag:

  • Ihr kennt die Vorgehensweise der Projektwoche und Eure Aufgabe
  • Ihr verfügt über Hintergrund-Wissen zu Eurem Thema
  • Ihr kennt die 3 Dimensionen der Nachhaltigkeit, das Dilemma und mögliche Lösungswege
  • Ihr habt erkannt, warum "Vernetztes Denken" für die Lösung komplexer Probleme notwendig ist
  • Ihr beherrscht die Grundfunktionen des iMODELERs (Software für Vernetztes Denken)
  • Ihr seid vorbereitet für die Gruppenarbeit

Zeitaufwand: ca. 6 Schulstunden

1.Einführung in die Projektwoche

Im Rahmen des Projektes "Low-Emission-Schools" werden insgesamt 240 Schulprojektwochen mit jeweils 1 - 2 Schulklasse(n) in Schleswig-Holstein und Niedersachsen durchgeführt. Hierbei entwickeln die Schüler*innen Konzepte, um ihre eigene Schule nachhaltiger zu gestalten. Konkret geht es um die Themen Abfallvermeidung und –trennung, Energiesparen & Nutzung regenerativer Energien, Ressourcenschonung, nachhaltige Ernährung, Kleidung und Mobilität. Bei der Konzepterstellung hinterfragen und verändern die Schüler*innen insbesondere auch ihr eigenes Alltagsverhalten an der Schule. Gemeinsam mit der Schulleitung, dem Schulträger und weiteren Vertretern aus Wirtschaft & Politik werden Wege zur Umsetzung der Schülerideen gesucht. Da das Projekt danach bewertet wird, wie viele CO2-Emissionen an den Schulen tatsächlich eingespart werden konnten, stellt die Umsetzung der Schülerideen eine wichtige Komponente des Projektes da.

Damit es sich zu einer landesübergreifenden Nachhaltigkeitsbewegung entwickeln kann, ist das Projekt sehr öffentlichkeitswirksam ausgerichtet. Zum einen endet jede Schulprojektwoche mit einer öffentlichen Ergebnispräsentation. Zudem sind jährliche Schul-Wettbewerbe vorgesehen, die erstmals im Rahmen der Europäischen Woche der Nachhaltigkeit in 2023 stattfinden sollen. Im Rahmen einer feierlichen Preisverleihung werden die Schulen mit dem geringsten Pro-Kopf-Aufkommen (CO2, Restabfall und Energieverbrauch) prämiert.

Die folgende Grafik zeigt die generelle Vorgehensweise der Projektwoche.

Die Projektwochen werden durchgeführt von Lehramtsstudierenden der Christian-Albrechts-Universität (CAU) zu Kiel bzw. der Leibniz Universität Hannover und gefördert über das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz.

Damit ist nicht nur bei der Ideen-Entwicklung bleibt, sondern auch zur Umsetzung kommt, bieten unsere Partner der Projektwoche auch finanzielle Unterstützung an. So würde z.B. die EKSH gerne eine Projektidee pro Schule (!) in Schleswig-Holstein mit 5.000 EUR über das KliKom-Förderprogramm unterstützen. Hierfür müsstet Ihr lediglich Eure Gemeinde, Stadt oder Kreis davon überzeugen, einen Förderantrag zur Umsetzung Eurer Idee zu stellen. Aber auch die Sparkassen und Abfallwirtschaftsgesellschaften unterstützen die Schülerprojekte in der Regel gerne - ebenso die Regionalvertreter. Somit habt Ihr die tolle Möglichkeit, über die Projektwoche tatsächlich etwas zu bewegen und zu erschaffen, das womöglich dauerhaft an der Schule oder in der Region verbleibt und hierüber an Euer Engagement erinnert. Also, baut Euch gerne Euer eigenes Denkmal, über das die Medien gerne berichten werden. Hier findet Ihr einen Rückblick inkl. Pressespiegel zu den bisherigen Projektwochen.

Zeitaufwand: ca. 30 Minuten (inkl. Umfrage)